Kinderheim Stendal beendet Umweltprojekt

(Stendal) Am Abenteuerspielplatz im Stadtforst ist nun zur kalten Jahreszeit Ruhe eingekehrt. Daran, dass das Spielen und Toben in den Sommermonaten große Freude bereiten konnte, hatte auch das Kinderheim Stendal einen Anteil. Denn ganze 13 Putzeinsätze haben die Kinder und Jugendlichen in den vergangenen Wochen dort der Umwelt und Sauberkeit zuliebe durchgeführt. Nun haben sie das Projekt mit der Stadt beendet.

„Ich bin wahnsinnig stolz auf alle Helfer, die viel Durchhaltevermögen bewiesen haben, aber auch mit Herz bei der Sache waren“, sagt Melanie Frodl, die das Kinderheim des Paritätischen in Stendal leitet. „Gemeinsam haben wir viele Säcke Müll gesammelt, korrekt getrennt und entsorgt und damit den Spielplatz, den wir selber häufig und gern besuchen, zu einem schöneren Ort gemacht. Nach nur wenigen Einsätzen hat sich eine tolle Routine entwickelt und jeder wusste, was er zu tun hatte und wo der meiste Müll zu finden war. Die Kinder und Jugendlichen haben sich so damit identifiziert, dass sie auch Wünsche an ihre Mitmenschen haben. „Ich räume immer meinen Müll weg. Ich wünsche mir, dass andere, wenn sie schon keinen fremden Müll aufheben, ihren wenigstens ordentlich entsorgen“, so Nina (13) Das Projekt hat das Nachhaltigkeitsbewusstsein der Kinder und Jugendlichen gestärkt. Es trug aber auch dazu bei, andere Besucher des Spielplatzes auf die Vorzüge einer sauberen Umwelt aufmerksam zu machen. „Eine lebenswerte Umwelt wünscht sich schließlich jeder“, so Melanie Frodl. „Jeder kann ganz im Kleinen einen Beitrag dafür leisten. Denn allein ist man ein Tropfen, gemeinsam aber ein Ozean, der Veränderung bewirken kann.“ Aktuell denken die Pädagogen, Jugendlichen und Kinder des Kinderheims deshalb schon über ein Nachfolgeprojekt nach.