Schulsozialarbeiter des Paritätischen werben für sich

(Magdeburg) Zu einem fachlichen Austausch unter Schulsozialarbeitern lud das Paritätische Sozialwerk Kinder- und Jugendhilfe kürzlich ins Roncalli-Haus Magdeburg. Auf der Tagung ging es sowohl um bereits Geleistetes als auch um die Entwicklung von Zukunftsperspektiven des Berufs in Sachsen-Anhalt.

„Mit 51 Schulsozialarbeitern ist der Paritätische einer der größten Arbeitgeber in diesem Berufszweig“, informiert Madeleine Mähnert, Bereichsleiterin für Schulsozialarbeit. „Da wir alle fest von der positiven Wirkung der Schulsozialarbeit überzeugt sind, haben wir Ideen entwickelt, wie wir uns in den einzelnen Regionen mit Aktivitäten sichtbar machen und für die Fortführung der Schulsozialarbeit in unserem Land werben können.“ Entstanden ist dabei der Plan, einen Kurzfilm zu drehen, der die verschiedenen Aspekte von Schulsozialarbeit einfängt und auf unterhaltende Weise vermittelt. Auch kleine Reportagen und Fotoausstellungen sollen entstehen, um einem breiteren Publikum zu zeigen, was Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen an vielen Schulen des Landes gemeinsam mit den Kindern auf die Beine stellen.
Die Aktivitäten finden im Kontext des Aktionsbündnisses Schulsozialarbeit statt. Das Bündnis, bestehend aus der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege, der Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) sowie Landesschülerrat und Landeselternrat setzt sich dafür ein, die Schulsozialarbeit langfristig, nachhaltig und flächendeckend in Sachsen-Anhalt zu verankern.